Biographie

Der deutsche Pianist Michael Krücker studierte Klavier an den Musikhochschulen von Rotterdam und Düsseldorf. Er besuchte Meisterklassen bei den Pianisten Bruno Canino (Kammermusik), Paul Badura-Skoda, György Sandor, Tamas Vasary, Daniel Wayenberg, Homero Francesch und Irina Zaritskaya.

Als Gewinner und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe in den Vereinigten Staaten, Frankreich und Italien und mit Unterstützung einflussreicher Stiftungen führte ihn seine Konzerttätigkeit im Laufe der Jahre durch nahezu ganz Europa, nach Asien, Australien, Südamerika und die Vereinigten Staaten.

Er wurde dabei auch zu bedeutenden Festivals wie z. B. Schleswig-Holstein Musikfestival, Heidelberger Frühling, Julius Röntgen Festival Den Haag (Niederlande), Festival de la Roque d'Anthéron (Frankreich), Pomeriggi Musicali (Italien), Concertenfestival Knokke-Heist (Belgien) u. a. eingeladen. Seine Konzerte und Aufnahmen als Solist, als Kammermusiker im Kölner Klavier-Duo, mit dem Kölner Rundfunkchor, dem Chorus Musicus Köln, der Rheinischen Kantorei, mit bekannten Sängern wie Christiane Oelze, Barbara Schlick und Klaus Mertens sowie die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern wie dem Gürzenich-Orchester/Kölner Philharmoniker, dem Kölner Rundfunkorchester und den Bamberger Symphonikern fanden sowohl beim Publikum als auch der Presse eine begeisterte Aufnahme. Erfolgreich war auch die intensive Zusammenarbeit mit Sprechern, Schauspielern und Autoren wie Konrad Beikircher, Rolf Sudbrack, Peter Matić, Christoph Bantzer, Will Quadflieg, Chris Pichler und Jörn Pfennig.
Von der Kritik wurde einstimmig das makellose jeu perlé (Berliner Morgenpost), das äußerst kultivierte Klavierspiel (Rotterdams Dagblatt) sowie das sehr nuancenreiche und poetische Musizieren (Basler Zeitung) gelobt.

Er ist Juror in nationalen und internationalen Musikwettbewerben, gibt Kurse im In- und Ausland und hält Vorträge.

Darüber hinaus wirkt Michael Krücker häufig bei Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen mit und hat zahlreiche CDs eingespielt (Koch Schwann, BMG, Berlin Classics, NCA und NM Classics). Er hat sich dabei vor allem darauf konzentriert, in Vergessenheit geratenes Repertoire aus der klassisch-romantischen Ära einem breiteren Publikum wieder zugänglich zu machen. Sein besonderes Interesse gilt hierbei historischen Tasteninstrumenten.

Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist das Herausgeben von Klavierwerken. Für den Friedrich Hofmeister Musikverlag (Leipzig) ediert er eine Reihe solcher Musikwerke. Seine Klavierkomposition "Memories" ist im gleichen Verlag herausgegeben worden.

Westdeutsche Zeitung:
"... der durch Intelligenz, Technik und alles, was diese Musik zum frischen Erlebnis macht, den Erfolg an sich riß: Temperament, Witz, Raffinement, Brillanz, Klarheit und Schattierung."
(Konzertkritik zum Klavierkonzert D-Dur Op. 13/2 von J. Chr. Bach)

Rheinische Post:
"... bezauberte mit fein ziselierter Anschlagskultur und emotionaler Tiefe. Ob Grieg, Mendelssohn-Bartholdy oder Chopin- die musikalische Konversation strahlte eine Spannung aus, der sich niemand entziehen konnte."